Eisenhüttenstadt

Eisenhüttenstadt, die jüngste Stadt Deutschlands, liegt an der Oder unweit der polnischen Grenze im Bundesland Brandenburg. Sie wurde in den 1950er Jahren neben dem Eisenhüttenkombinat Ost (EKO) als sozialistische Planstadt errichtet und trug bis November 1961 den Namen Stalinstadt.

 

Die Wohnstadt umfasst vier Wohnkomplexe, die auch so heute noch existieren. Sie liegen alle im Areal zwischen Straße der Republik, Karl-Marx-Straße, Friedrich-Engels-Straße und Fritz-Heckert-Straße. Geprägt wird die Wohnkomplexe durch arkadengeschmückte Straßen und ornamentverzierte Arbeiterhäuser mit eingerahmten Parkanlagen und Blumenrabatten – für die damalige Zeit eine Arbeiterstadt, die recht mondän wirkt.

 

Es ist sozialistischer Klassizismus vom Feinsten. Bereits zu DDR-Zeiten wurden diese Wohnkomplexe unter Denkmalschutz gestellt. Vom Land Brandenburg  wurde der Denkmalschutz nach der Wende bestätigt Und so wird aus Mitteln der Wohnungsbauförderung die denkmalpflegerische Renovierung der Wohnkomplexe bis heute betrieben.

 

 

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