Kaliwerk Merkers

Das Kalibergwerk Merkers gehört zum Kalirevier Werra, welches sich über Osthessen und Westthüringen erstreckt. Bis Anfang der 1990er Jahre wurde in Merkers Kalisalz untertägig abgebaut. Jedoch auch im Kalirevier Werra, wie in vielen anderen Industriezweigen brachen nach der politischen Wende in der DDR die Absatzmärkte zusammen bzw. gelang keine schnelle Anpassung an die marktwirtschaftlichen Bedingungen. So wurden zwischen 1990 und 1993 acht von neun Kalibergwerken geschlossen, zu denen auch Merkers gehörte.

 

Ab 1993 wurde im Kalibergwerk Merkers ein Erlebnisbergwerk eingerichtet, was sich inzwischen zu einer überregionalen Sehenswürdigkeit entwickelt hat.

 

Im Rahmen eines Fotoworkshops  im Juni 2014 habe ich mich gemeinsam mit einigen weiteren Fotobegeisterten auf eine spannende Reise bis in 800 m Teufe (Teufe ist die bergmännische Bezeichnung für Tiefe) begeben. In 90 Sekunden ging die Fahrt im Förderkorb bis auf die 2. Sohle in einer Teufe von über 500 m. Dann hieß es Einsteigen in ein allradgetriebenes Fahrzeug und ab ging die rasante Fahrt durch ein unendlich erscheinendes Labyrinth von Strecken und Abbaukammern. Fotografische Zwischenstopps haben wir am Großbunker mit dem größten untertägigen Schaufelradbagger der Welt und bei bergbautechnischen Großgeräten sowie in der erst 1980 entdeckten Kristallgrotte mit Salzkristalen bis zu einem Meter Kantenlänge eingelegt.

 

Die nachfolgenden Fotos zeigen einige Highlights des Fotoworkshops.

 

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